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Bei der V60 von TRIX H0 handelt es sich eigentlich um eine Variante des altbekannten Modells von Märklin. Die wichtigsten Neuerungen:
1) Die Vorbauten sind jetzt aus Metall, Führerhaus und Umlauf werden weiterhin aus Kunststoff gefertigt. 2) Nur noch die Blindwelle und die hintere Kuppelachse sind direkt durch die Zahnräder des Seitengetriebes angetrieben. Die beiden vorderen Kuppelachsen werden durch die Stangen mitgenommen. Die mittlere Achse ist federnd gelagert für eine bessere Stromabnahme. Räder und Kuppelstangen sind brüniert. Es gibt jetzt eine Bremsanlage 3) Der Motor ist zwar in der klassischen Märklin- Form gehalten, aber immerhin ein Fünfpoler. Leider füllt er das Führerhaus teilweise mit aus. Das Getriebe hat war den Vorteil, nicht selbsthemmend zu sein, aber die Abfolge gerade verzahnter Ritzel sorgt für die bekannte, unangenehme Geräuschkulisse. 4) Im Digitalbetrieb kann man sowohl wechselndes Dreilicht- Spitzensignal für Streckenbetrieb, wie auch beidseitige Beleuchtung für Rangierbetrieb schalten. Leider gibt es keinen Rangiergang. 5) Das, was die Lok am interessantesten macht: Beide Kupplungen sind im Digitalbetrieb getrennt schaltbar. Mit F2 und F3 kann also an jeder Stelle der Anlage abgekuppelt werden. Dafür ist es verschmerzbar, daß es keine Kurzkupplung gibt - wie auch?
Die Handläufe an den Vorbauten und am Führerhaus sind leider nicht frei stehend. Das Dach “ziert” noch immer die altbekannte Schraube. Damit man die auch nicht übersieht, hat man eine schwarze Schraube im hellgrauen Dach verwendet
Die Rangiergriffe sind immer noch aus Blech gestanzt und im Führerhaus sieht man den Feldmagneten des Motors und Kabel.
Also optisch und technisch ist die Überarbeitung also halbherzig gemacht. Dem Analogfahrer würde ich also eher die V60 von Roco empfehlen, zumal die Fahreigenschaften erheblich besser sind. Auch der Preis ist attraktiver.
Der Digitalfahrer kann bessere Fahreigenschaften erzielen, muß aber immer noch das laute Getriebe akzeptieren.
Der Antrieb, wie ihn die neue BR81 in den Anfangspackungen bekommen hat, mit Rundmotor in Längsrichtung und Schneckengetriebe wäre also besser gewesen.
Der Umbau ist nicht schwierig, erfordert aber einige Arbeit. Der Rahmen muß im Bereich der vergrößerten Spurkränze gefräst werden. Die Zahnräder der hinteren Kuppelachse, und der Zwischenwelle müssen etwas verschoben werden.
Einen langen Skischleifer für den Mittelleiter kann man problemlos montieren.
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